Das was dampft: Liquid 27


Diverse Liquids
Liquid nennt man die Flüssigkeit, die verdampft wird. Sie besteht aus einer Basis, Nikotin, und Aromen; wobei es auch sowohl solche ohne Geschmack als auch solche ohne Nikotin gibt. Liquid ist dickflüssiger als Wasser, und kann wasserklar sein, oder leicht eingefärbt von den Aromen. Es sollte aber immer eine klare Flüssigkeit sein.

Inhalt



Bestandteile

Basis

Die Basis des Liquids, und der mengenmäßig  weitaus größte Anteil, besteht aus Propylenglycol (PG) und/oder Glycerin (VG) sowie Wasser und selten etwas reinem Alkohol.

Propylenglycol ist eine klare, farblose und nahezu geruchlose Flüssigkeit, die stark hygroskopisch ist, also Wasser anzieht. Es ist als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und trägt die Bezeichnung E1520. Man findet es in Hautcremes, Salben, Inhalatoren, und auch in Nebelmaschinen, und übrigens auch in den meisten Zigaretten. Es hat auch desinfizierende Eigenschaften, wird es vernebelt, sinkt die Zahl der Krankheitskeime beachtlich, ohne das dabei je schädliche Nebenwirkungen aufgetreten wären. Wikipedia-Artikel

Glycerin ist ebenfalls, klar, farb- und geruchslos und hygroskopisch, und bei Raumtemperatur sehr dickflüssig. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt es die Nummer E422 und wird meist als Feuchthaltemittel verwendet. Es wird auch als Süßungsmittel, Schmiermittel, Frostschutzmittel und Weichmacher eingesetzt. Wird es unter Luftabschluß (was beim Dampfen aber nicht vorkommt!) erhitzt, kann das giftige Acrolein entstehen. Wikipedia-Artikel

Wasser, seltener Alkohol, wird eingesetzt, um dem Liquid die richtige Viskosität zu geben, denn wenn es zu dünn ist, läuft es durch den Verdampfer durch, ist es zu dick, läuft es nicht richtig nach.

Nikotin

Reines Nikotin ist eine der giftigsten bekannten Substanzen. (Nur so zum Thema Gift: Botulin ist giftiger, und das kann man sich in der Mittagspause spritzen lassen gegen Falten.) Weswegen man, um das gleich gesagt zu haben, tunlichst die Gelegenheit nicht ergreifen sollte, sollte man je die Möglichkeit haben, an reines Nikotin zu gelangen.

In kleinen Dosen hat Nikotin sehr angenehme Wirkungen, und, das mag viele überraschen, sehr wenig unangenehme. Adrenalin, Dopamin und Serotonin werden ausgeschüttet, die Aufmerksamkeit und die Gedächnisleistungen steigen, und der Appetit verringert sich (gute Idee in diesen fettleibigen Zeiten). Ebenso hat es eine beruhigende Wirkung. Allerdings steigt auch der Blutdruck und die Herzfrequenz, die Blutgefäße verengen sich, die Magensaft-Produktion wird angeregt, ebenso wie die Darmtätigkeit. Das ist natürlich nicht in jedem Falle gut, bei entsprechenden Vorschädigungen auch schlecht, entspricht aber in etwa der Wirkung des Coffeins, was ja doch recht weit verbreitet ist.
Und wenn man bereits Krebs hat, ist Nikotin wohl nicht so gut, denn es fördert das Wachstum kleiner Blutgefäße, und genau die brauchen Tumore.

Eine wirklich gefährliche Überdosis zu dampfen (oder zu rauchen) ist sehr schwierig, zumal der Körper Nikotin auch sehr schnell wieder abbaut. Für Menschen liegt die tödliche Dosis bei geschätzten 1mg pro Kilo Körpergewicht, das ist nicht viel. Es empfiehlt sich ein entsprechend vorsichtiger Umgang mit Liquid, nicht trinken und kein großflächiger, lang andauernder Hautkontakt, insbesondere bei hochdosierten Liquids zum Selbermischen, denn Nikotin wird hervorragend durch die Haut aufgenommen.

Der übliche Kontakt mit Liquid, welches man an die Finger bekommt, oder wovon in seltenen Fälle ein Tröpfen in den Mund gelangen kann, ist jedoch nicht weiter gefährlich.

Der englische Wikipedia-Artikel als Link; der deutsche taugt nichts.

Aromen

Und hiermit kommen wir zum schwarzen Loch des Dampfen.

Aromen dienen dazu, Geschmäcker und Gerüche zu vermitteln. Die meisten Lebensmittel etwa enthalten natürliche Geschmacksstoffe, werden aber häufig mit Aromen versetzt – und dazu zählt so gesehen schon das Salz an den Kartoffeln. Der Wikipedia-Artikel.

Das Problem:  Niemand weiß, was drinne ist – und daß je die Wirkung der Aromen bei speziell bei Inhalation getestet wurde, ist auch nicht bekannt. Einerseits.
Andererseits weiß man genausowenig, was in den Aromen enthalten ist, die man isst, und während diese wohl nicht auf die Wirkung bei Inhalation getestet werden, ist nur einmal bekannt geworden, daß ein Bestandteil bei der Inhalation in großen Mengen ungesund werden kann.
Plus, wir reden hier von einer Alternative zum Zigarettenrauchen. Die Wirkungen davon sind bekannt. Diese Statistik dürfte sehr schwer zu schlagen sein.

Die Zusammensetzung der Aromen ist deswegen nicht bekannt, weil die Hersteller von Aromen naturgemäß äußerst ungerne ihre Rezepturen bekanntgeben; dafür würde sich nämlich die Konkurrenz sehr interessieren,  plus, einige Leute reagieren ja bekanntlich auf jeden chemischen Namen etwas nervös.

Der Stoff, der häufig in buttrigen Aromen verwendet wird, und in großen Mengen Lungenprobleme verursachen kann, heißt Diacetyl. Bis dato ist allerdings nur ein Fall bekannt geworden, in dem jemand, der nicht in einer Süßwarenfabrik arbeitet, davon erkrankt ist – und das war ein Mensch, der jeden Tag mehrere Beutel Microwellenpopcorn verspeiste, und bei jedem davon den angenehmen Geruch beim Öffnen tief inhalierte. Flavourart, ein Aromenhersteller, hat einen etwas längeren Artikel zu dem Thema (englisch).

Man kann aus dem potentiellen Problem der Aromen (und in der Praxis ist noch nichts bekannt geworden von diesbezüglichen Problemen beim Dampfen), unterschiedliche Konsequenzen ziehen:

  • Man raucht lieber weiter. Ganz schlechte Idee.
  • Man dampft, was kommt. Zigaretten sind garantiert wesentlich schlimmer.
  • Man dampft ohne Aromen. Schmeckt halt nach nix.
  • Man ist etwas wählerisch bei der Auswahl seiner Liquids. So gibt es durchaus Leute, die grundsätzlich nur von deutschen oder europäischen Herstellern kaufen. Kann man machen, ich benutze selber auch lieber Liquid mit Flavourart-Zutaten, aber letztendlich sind (zumindest zur Zeit) in Europa oder den USA genausowenig sämtliche Inhaltsstoffe auf ihre Wirkung bei Inhalation getestet worden wie bei den chinesischen Liquids auch.

Liquids verwenden

Das mit der Verwendung ist nicht weiter schwierig. Das Liquid wird aus der Flasche in die Depots getröpfelt (oder direkt auf den Verdampfer, aber dazu an anderer Stelle später mehr), bis diese entsprechend feucht sind, und gedampft. Siehe dazu Der Dampfer ist da – und nun?

Liquids aufbewahren

Unterwegs

Für unterwegs hat es sich, wenn man nicht einfach vorher gefüllte Depots mitnimmt (was die meisten Leute schnell sein lassen, weil es meist umständlicher ist), bewährt, das Liquid in kleinen 5- oder 10-ml-Flaschen, die es auch einzeln und leer zu kaufen gibt (hier z.B.), mitzunehmen.

Die Tropffläschchen mit dem ganz flachen Tropfer sind auch oft etwas unpraktisch zu benutzen, ich selber fülle aus denen immer um in solche mit spitzem Tropfer. (Bild oben, untere Reihe, links.)

Zuhause

Um die einzig wahre Art der richtigen Aufbewahrung hat es schon einige Diskussionen gegeben, jedoch sind diese eigentlich nur relevant, wenn man wirklich große Mengen, mehr als man in etwa einem Jahr verbraucht, aufbewahren will. Für die „haushaltsüblichen Mengen“ sind Methoden wie Einfrieren eher nicht so relevant.

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, daß sich Liquid mit hohem PG-Anteil ab Herstellung mindestens etwa zwei Jahre hält, bei einigermaßen guter Lagerung, und Liquid mit hohem VG-Anteil etwa ein Jahr. Man sollte wohl für Liquids aus fernen Ländern sicherheitshalber davon etwas abziehen, weil es eventuell beim Transport zu extremem Temperaturschwankungen kam.

Für die Lagerung selber ist nach Auskunft eines Herstellers „dunkel“ wichtiger als „kalt“, und große Temperaturschwankungen sollte man vermeiden, ebenso wie zuviel Hitze. Wessen Wohnung sich im Sommer also nicht in eine Sauna verwandelt, kann beruhigt den dunklen Schrank nehmen. Frost stört Liquid selber nicht, jedoch könnte der eine oder andere Aromastoff Dauerfrost auf lange Sicht weniger gut vertragen.
Wer sich wohler fühlt, das Liquid, oder wenigstens die angebrochenen Fläschchen, im Kühlschrank aufzubewahren, sollte sich kleine Portionen in kleine Tropffläschchen umfüllen, um die Temperaturschwankungen beim häufigen Herausnehmen zu vermeiden.

Natürlich muß man darauf achten, daß weder Kinder noch neugierige Haustiere an das Liquid gelangen können. Bei Haustieren sind gute Tupperdosen normalerweise sicher genug, wie unternehmungslustig Kinder jeweils sind, müssen die Verantwortlichen selber abschätzen.
Bei der Gelegenheit: Diese Batterieboxen werden gerne für die Aufbewahrung von Liquid genommen; kindersicher sind die aber nicht.


Mehr zum Thema Liquid gibt es im Artikel Liquid, relativ gesehen.


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27 thoughts on “Das was dampft: Liquid

  • Sybille

    Hallo Alex, ich hab mir kürzlich auch 0er-Liquids (USP E Juice, Traditional) von FlavourArt bestellt um sie mit den gleichen Geschmacksrichtungen der 18er zu mischen oder mal ganz ohne zu dampfen. Leider bekomme ich davon beim Inhalieren einen unerträglichen Hustenreiz und das bei jedem Zug; ganz gleich ob ich pur dampfe oder dazu mische. Hast du eine Ahnung was das sein könnte bzw. Erfahrungen ob es anderen ähnlich geht? Wäre dir sehr verbunden, wenn du mir dazu etwas sagen kannst. Vielen lieben Dank vorab und liebe Grüße aus München

    • Alex Beitragsautor

      Hallo!
      Das klingt äußerst merkwürdig. Es sind genau die gleichen Liquids wie du sie auch in 18er hast, nur ohne Nikotin? Also das 18er ist auch FA Trad mit den gleichen Aromen in (etwa) gleicher Menge?
      Dann solltest du davon eigentlich nicht in irgendeiner Form husten müssen.
      Tritt das mit anderen 0ern auch auf?
      LG,
      Alex

  • Sybille

    Hallo Alex,
    ja, sind die gleichen (wobei ich eine Mischung zu gleichen Teilen oder 1(18)/2(0) oder auch umgekehrt probiert hab). Ganz arg ist es aber, wenn ich nur „bleifrei“ rauche. Die nikotinhaltigen Liquids alleine machen mir gar nichts aus. Die Liquids stammen von einem deutschen Dampfershop (dessen Namen ich hier aber nicht nennen möchte, denn der Shop macht einen wirklich guten und seriösen Eindruck). Er wirbt damit Premiumpartner von FA in Deutschland zu sein und verkauft ausschließlich deren Trad-Liquids. Um einen wirklichen Vergleich zu haben, hab ich nun direkt bei FA ein paar 0er und 18er-Liquids bestellt, die heute oder morgen ankommen müssten. Bin sehr gespannt!!
    Du kennst sicher das Gefühl, wenn man eine Bronchitis hat und nicht so tief einatmen kann wie gewöhnlich, weil die Bronchien so gereizt sind und man dann husten muss. Genauso fühlt sich das mit den 0er Liquids an. Der Flash scheint viel viel stärker zu sein, was aber eigentlich gar nicht sein kann.

  • Sybille

    Anmerkung der Redaktion: Ich „rauche“ natürlich nicht mehr, sondern ich „dampfe“. Tja, da merkt man halt doch noch den „Frischling“, der ich seit zwei Monaten bin ;o)…

  • Sybille

    Sorry, hab deine letzte Frage nicht beantwortet: Bisher hab ich nur die 0er von FA gedampft. Bekomme aber von meinem „Gargamel“, der die Liquids selbst mischt die ich bisher gedampft habe, übermorgen ein 0er zum Test.

    • Alex Beitragsautor

      Das klingt in der Tat sehr merkwürdig. Wenn es bis dato Liquids von anderen Herstellern gewesen wären oder so, hätte es ja das Aroma sein können, aber daß man von Nuller, was man als 18er verträgt, röcheln muß, höre ich wirklich zum ersten Mal.

      Lass doch mal einen Dampferkollegen testen, ob da auch irgend etwas merkwürdig ist. Wenn ja, würde ich Flavourart kontaktieren, weil dann ist fast anzunehmen, daß irgendwas nicht stimmt. (Würde ich zwar auch zum ersten Mal hören, aber es wäre wenigstens eine Erklärung.)

      Ich wüßte auch von keinem der mir bekannten Premiumpartner irgend etwas, was mich da zu irgendwelchen Warnungen oder Misstrauen veranlassen würde.

  • Kristin

    Das mit dem Husten bei 0 Nikotin ist gar nicht merkwürdig. Es gibt bei Steamo, die verkaufen ja FA, ein Liquid ohne Nikotin und ohne Aroma. Q-Hit oder wie das heißt. Und sie sagen eindeutig, dass das die Grundlage ihrer Aromen ohne Nikotin ist. Bringt den Flash auf die Lunge ohne Nikotin, so werben sie. Jedenfalls habe ich in einem Forum mit Liquid-Bewertungen gelesen, dass ganz viele von dem Zeug gehustet haben. Nur einer nicht, und der reagiert nicht auf Chilli. Anscheinend ist da Chilli drin. Für den Flash. Und davon könnte man husten. Ist nur eine Überlegung.

  • Kristin

    Ich wollte noch nachtragen, dass da nicht viel Chilli drin sein muss, aber kleine Mengen reichen bekanntlich schon, wenn man es nicht gewöhnt ist, dann kann ich mir vorstellen, dass man erst einmal husten muss.

    • Alex Beitragsautor

      Wenn man jemals Flash auf der Zunge hatte, ist man ebenfalls überzeugt, daß da Chili drin ist 😉

      Es wird aber kein Laden Flash verkaufen und das nicht explizit so benennen, weil das Zeugs noch lange nicht jeder haben will; die Reaktionen darauf sind äußerst unterschiedlich, von „Kann ich pur dampfen und merke nix“ bis zu „Bei 2% huste ich mir die Lunge aus dem Leib.“

  • Kristin

    Naja, nicht Flash sondern „Hit auf der Lunge“ steht bei der Beschreibung der Liquide. Vorstellen kann ich mir ehrlich gesagt nichts darunter. Aber gut, mir schmecken auch die Pyros nicht, und wenn ich ganz ehrlich bin haben sie das noch nie.
    Sorry also für die Verwechselung von Flash und Hit. 😉 War mit Sicherheit nicht meine Absicht.

  • Sybille

    Hab mich jetzt erst mal nicht gemeldet, weil ich erst die Liquids von Flavourart ausprobieren wollte und dabei rausgefunden, dass ich nur auf Liquids wie z.B. Karamell, Torrone, Tiramisu, Crema Catalana mit diesem Hustenreiz reagiere (egal ob 0er oder 18er). Ich vermute, dass hier die von dir, Alex, beschriebenen „buttrigen“ Aromen enthalten sind und ich die einfach nicht vertrage, was sehr schade ist, weil mir gerade die gut schmecken würden. Die ersten Liquids hab ich tatsächlich bei Steamo gekauft (jetzt wo der Name hier gefallen ist, kann ich ja wohl sagen), aber das war nicht das von Kristin genannte „Q-Hit“ sondern ganz normale 0er in den beschriebenen Geschmäckern. Ich möchte an dieser Stelle aber betonen, dass ich mit Steamo insgesamt sehr zufrieden bin. Die können ja nun nichts dafür, dass ich etwas nicht vertrage. Ausserdem bin ich überaus dankbar für deren hilfreiche Videos auf YouTube!!!

  • Kristin

    Zufrieden mit Steamo bin ich auch. Ich habe jetzt aber erst angefangen zu steamen und dampfe 9mg Nikotin. Es hat mindestens einen halben Tag gedauert bis ein bisschen Dampf entwickelt wurde, aber da war nicht das Liquid schuld sondern eigentlich ich. Die Watte war zu tief eingedrückt und anscheinend kam die Verdampferspirale nicht richtig dran. Kein Dampf, kein Geschmack. Ich zieh die Watte jetzt hoch und es funktioniert.
    Ich dachte, es würde nur die 0 mg Nikotin-Liquids betreffen oder gemischte mit 0 mg. Wenn das allerdings auch 18 mg betrifft, dann kann das daran nicht liegen, denn die haben bestimmt kein Q-Hit als Grundlage.
    Es ging ja auch nicht darum, jemandem den Schwarzen Peter zuzuschieben, das kann man sowieso nicht, sondern es ging lediglich um einen möglichen Grund.

  • Peter

    Hallo Alex,
    ich bin seit einer Woche Dampfer (megaeGO). Grundsätzlich eine gute Sache, da bis dato am Tag 1 Schachtel Marlboro rauchte und das seit ca. 40 Jahren. Ich benutze ein Liquid mit 18 mg Nikotingehalt. Was ich nun noch beim Dampfen vermisse, ist das Gefühl beim Inhalieren wie der Dampf/Rauch den Hals bis zur Lunge herunterströmt. Beim Dampfen kommt es mir so vor, als würde ich R1 oder ähnliches Rauchen, also gar nichts „spüren“.
    Was mach ich falsch bzw. muss ich Liquids mit mehr Nik-Gehalt verwenden?
    Vielen Dank für Tipps
    Peter

  • Marno

    Hallo

    Das mit zu wenig spüren liegt wohl an zu wenig Dampf und / oder Liquid mit zu wenig Nikotin. Da Du aber schon ein 18*er Liquid nutzt liegt es dann wohl ab zu wenig Dampf. Mal verdampfer wechseln und mal einen CE4+ versuchen. Diesen an einer Lavatube oder (wers Geld hat) an einem Provari bei 4,2-4,4V da geht die Post ab. 😉

    • Alex Beitragsautor

      Whups – ein übersehener Ursprungskommentar. Die Dampfmenge halte ich da nicht für zwangsläufig (mit-)entscheidend, und gerade das Kratzen fehlt ja so einigen. Mehr Nic als 18er kann man durchaus probieren, Menthol „kratzt“ auch vielen, oder mal anderes Basisliquid probieren. Oder, noch besser, sich dran gewöhnen, daß es sich anders anfühlt.

      Zu einem CE4+ (oder irgendeinem anderen Clearomizer) würde ich nur raten, wenn man genau weiß was man sich da kauft. Gerade der CE4+ hat eine ellenlange Liste mit Liquids, die er nicht verträgt (und die dürfte nicht vollständig sein). Brechen tut der Plastikkram auch schnell. Und irgendeinen wirklich nennenswerten Unterschied zum eGo-T habe ich nicht feststellen können.
      Und Lavatubes, so oft wie die kaputtgehen kann man die leider keinem mehr raten. Und Provaris sind ja ganz nett, aber teuer, schwer und nicht gerade handlich. Wer noch gar nix regelbares in den Fingern hatte, sollte vielleicht mal mit einem banalen Twist für ~25 Euro schauen, ob er überhaupt etwas regelbares braucht.

  • Uwe

    Hallo zusammen,
    nachdem ich die Kommentare durchgelesen habe, frage ich mich wie es die ganzen kleinen Shops machen mit der Einfuhr von Nikotin-Liquids – bei dem Theater das in den Kommentaren beschrieben wurde .. Ich finde es, gerade bezüglich Nikotin, viel sicherer sich industriell gefertigtes Nikotin-Liquid aus China zu bestellen als bei irgendeinem Selbst-Panscher-Laden…..
    Gruss
    uwe

    • Alex Beitragsautor

      Es gibt auch innerhalb der EU angefertigte Liquids, ebenso wie in der EU hergestelltes Nikotin. Auch gibt es zwar gelegentlich bei Händlereinfuhren aus China oder anderswo Ärger, aber keineswegs immer. (Händler können sich auch Anwälte leisten.) Auch macht nicht jedes EU-Land einen Aufstand bei der Einfuhr von Liquid. Ergo gibt es auch keineswegs nur die Alternativen China oder Selberpanscherladen.

      Und letzteres ist, nun ja, Ansichtssache. Auch eine industrielle Fertigung muß nicht zwangsläufig sauber sein, und der eine oder andere Dampfer denkt auch an Skandale wie das Melanin in der Babymilch, an dem einige Kinder starben. Umgekehrt gibt es solche Skandale natürlich nicht nur in China. Letztendlich muß das jeder für sich selber abwägen, was ihm wichtiger ist; und dann gibt es ja noch andere Fragen, wie zum Beispiel Geschmack. Und China-Liquid ist natürlich auch nicht gleich China-Liquid; ein renommierter Hersteller wird auf seine Flaschen nicht unbedingt (nur) draufschreiben „Tobacco Tar Oil, Strawberry, High“, aber auch sowas gibt es zu kaufen. (Und dran gestorben ist am „Tobacco Tar Oil“ bis jetzt jedenfalls auch noch keiner.)

      Die Abwägung, ob man nun chinesisches Liquid, solches aus industrieller europäischer oder US-Herkunft, Liquid aus einem kleinen Selbermischerladen (die ja auch nicht zwangsläufig auf dem Küchentisch mischen) oder schlicht selbstgemischtes dampft, kann nur jeder für sich selber treffen. Irgendwelche wirklich größeren Probleme sind bis dato noch bei keiner Quelle bekannt geworden.

  • Gusti

    Hallo, bin total neu und lese gerade so Seite für Seite durch – ich versuch’s zumindest – .Ich war auch schon auf einer anderen Homepage und ehrlich ich blick’s nicht so recht :)
    Also Frage . Ich rauche M. lights und möchte dampfen anfangen, was nehme ich am besten für einen Dampfer bzw Liquid (ohne Nikotin oder ganz wenig ).Wo bestelle ich sowas ………..
    Sorry ,wenn ich hier so reinplatze, aber anders weiß ich nicht so recht weiter :)
    DANKE schon mal

    • Alex Beitragsautor

      Jaaaa … Informationen-Overkill ist normal am Anfang :)
      Hatte ich auch, hat mich ‚ne 701er gekostet. Kein empfehlenswertes Anfängergerät, auch vor 3 Jahren nicht 😀

      Mein Tip zur Zeit für den Anfang: Joye eGo-Akkus und ViviNovas von Vision. (Review für die Vivis müßte ich mal endlich tippen … dampfen tue ich die Teile seit Monaten.) Wie üblich, aufpassen daß man die Originale kauft.

      Mit den Nikotin nicht zu niedrig anfangen und nicht zu schnell runtergehen:

      1. ist Nikotin alleine nicht sonderlich gefährlich, in der passenden Dosis. (An unpassende Dosen ist zum Glück schwer ranzukommen.)
      2. macht man zum Dampfanfang einen Entzug von einigen 1000 Stoffen durch, samt etlicher Rauchentzugssymptome wie Halsschmerzen und Zahnfleischbluten. (Nicht immer, aber oft.) Da noch den Nikotinentzug draufzupacken geht meistens gründlich schief.

      18mg/ml passt am Anfang sehr oft, obwohl nicht sicher vorherzusagen ist, ob es das im Einzelfall tut. Eine Flasche 24er und eine 6er dazu ist kein Fehler. Geschmacksrichtung, einfach ausprobieren. Man sollte sich dabei nicht auf Tabaks beschränken, ja, man sollte sogar in Betracht ziehen, erst gar keine auszuprobieren. Man erwartet nur, daß sie schmecken wie Kippen, und das tut kein Liquid. Und nicht zuviel von einer Sorte in den ersten Wochen kaufen, der Geschmack kann sich beträchtlich ändern, wenn der Teer erstmal von den Geschmacksnerven verschwindet.

      Bezugsquellen, dafür sind die Foren eine gute Informationsquelle.

  • Ligui

    Hallo Alex

    Meine Bude wird im Sommer wirklich unerträglich heiß. Sollte ich das Liquid also besser in 10ml Fläschen umfüllen und in den Kühlschrank stellen? Ich hab schon mal gelesen, dass sich das Liquid dadurch dauerhaft negativ verändern kann. Es soll sich dadurch dunkel verfärben und unbrauchbar werden.

    Gruß.Ligui

    • Alex Beitragsautor

      Dunkel verfärben tun sich sehr viele Liquids mit der Zeit, alleine schon durch das oxydierende Nikotin (was sich kaum vermeiden läßt, aber praktisch auch nichts ausmacht). Und unbrauchbar werden Liquids extrem selten, denn sowohl PG als auch Glycerin als auch Nikotin sind sehr stabile Substanzen, da kann allenfalls mal ein Aroma schlappmachen oder man hat verunreinigtes Liquid erwischt. (Letzteres ist aber äußerst selten.) Nur langfristig sollte man PG nicht über 40° lagern, aber ich nehme nicht an, daß deine Bude lange wärmer als das wird.
      Und beim Umfüllen kommt noch mehr Sauerstoff ans Liquid, das ist also eher kontraproduktiv.

      Wenn du vorsichtig sein willst, stell das Liquid bei über 30° kühl, vielleicht hast du ja sogar einen Keller, der reicht auch. Im Normalfall braucht das Liquid nicht in den Kühlschrank.
      Dunkel ist allerdings wichtig, oder zumindest möglichst ohne UV-Licht, also am besten keine großen durchsichtigen Flaschen, oder ab in den Schrank oder die Kiste damit, reicht auch.

      Gruß
      Alex

  • anonym

    Die Aromen in nikotinfreien Liquids werden oft etwas verändert das diese sich deutlich von der nikotinhaltigen Version unterscheiden. So bleiben die Leute Nikotinabhängig. Dieses Phänomen durfte ich schon oft am eigenen Leib spüren. Bin froh das ich von Tabak E-Zigarette und diesem ganzen Dreck endlich weg bin. Zum aufhören braucht es keine Mittel, es muss klick machen und Ende.

    • Alex Beitragsautor

      Erstens: Ja, Nikotin verändert den Geschmack, weil es selber schmeckt, bzw. scharf ist. Die einen mögen den „Geschmack“, die anderen sind froh wenn sie auf 0er angekommen sind, weil es ihnen besser schmeckt.

      Zweitens: Immer diese Dummschwätzer, die meinen, man könnte einfach aufhören. Ja, das funktioniert bei einigen wenigen. Bei anderen nicht.
      Und dann das, was man selber früher so gerne gemacht hat, als Dreck abzuqualifizieren, insbesondere Dampfen mit Kippen gleichzusetzen, na ja. Irgendwelche Probleme hat man ja dann scheins doch noch …

  • Sigmar

    Hallo Alex!

    Ich habe mir für meine Bunkerbasen (PG mit Nikotingehalt 48mg/ml), da ich kleine Kinder habe,
    einen feuersicheren, wasserfesten und versperrbaren Stahlsafe zugelegt.

    Da ist alles dunkel, die Kinder können sich nicht mit dem „Saft“ vergiften und es können dort auch die
    Glasflaschen nicht so leicht brechen.

    Kosten beim Baumarkt unter 50 Euro. Das ist mir die Sicherheit wert.

    LG,
    Sig

  • Ricardo

    In dem Artikel zum Thema NIKOTIN … „Nikotin wird hervorragend durch die Haut aufgenommen“ das ist nicht der Fall es ist sogar das Gegenteil der Fall