Liquid selbermischen praktisch 107


Ich brauche mal eben eure Meinung zur Überarbeitung der Liquidartikel.
Jeder Kommentar ist willkommen! Dankeschön :)

 

Teil 2 der Artikelserie über das Selbermischen von Liquids


Nachdem wir uns das letzte Mal beschäftigt haben mit den eher theoretischen Grundlagen des Selbermischens, geht’s nun mal in die Praxis. Denn irgendwie soll aus den ganzen Fläschchen und Rechenergebnissen ja mal Liquid werden. Wobei das, was jetzt kommt, meine Methode ist; wer anders besser arbeiten kann, das ist völlig in Ordnung. Seid euch nur sicher, daß ihr nicht irgend etwas überdosiert.

Ganz wichtige Hilfsmittel beim Selbermischen sind Papier, ein Stift, und Tesafilm. Und zwar um so wichtiger, mit je mehr verschiedenen Aromen ihr arbeitet. Ansonsten wären auch noch leere Fläschchen nötig, sowie viel Wasser (zum Reinigen) und Küchen- oder Toilettenpapier (dito).

Beschriften!

Ganz wichtig ist es, alles ordentlich zu beschriften, sonst könnte es einem passieren, daß man aus Versehen Aromen zusammenmischt, die wirklich nicht zusammen gehören. Oder andere Bestandteile versehentlich zusammenmischt, die noch gar nicht zusammen sollten. Und logischerweise sollte man seine zusammengemischten Liquids auch beschriften.

Und weil Wasser, PG und VG hervorragende Lösungsmittel sind, vor allem für Stifte, empfiehlt sich dringend, Beschriftungen so klein zu schreiben, daß sie, wenn man sie ausschneidet, und Tesafilm drüber klebt, auf allen vier Seiten Tesafilm etwas übersteht, und entsprechend die Beschriftung sicher abschließt.

Auch nicht jeder wasserfeste oder schreibt-auf-Alles-Stift ist PG- oder abriebsicher! Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung. Wer eins hat, wird ein Beschriftungsgerät an dieser Stelle zu schätzen wissen.

Auch in den Genuß von Tesafilm sollte man seine Spritzen bringen. Selbst wenn man explizit solche hat, bei denen die Skala „abriebfest“ sein soll; verlassen sollte man sich da mal lieber nicht drauf. Die Einteilung an der Seite einfach mit Tesafilm überkleben, und sie ist abriebfest.

Praktischer zum Arbeiten

Basis-Zutaten

Dann ist es sehr wahrscheinlich, daß ihr PG und/oder VG in recht großen Gebinden gekauft habt. Und aus etwa 250ml-Flaschen, oder gar Literflaschen, irgendwo zwischen 0,5 und 5ml oder so rauszuholen, ist alles andere als handlich. Mein PG und VG habe ich in sehr gut gesäuberte Cremetöpfchen umgefüllt, die stehen sehr sicher, sind gut zu, und man kann sehr gut den Inhalt mit der Spritze entnehmen. „Gut gereinigt“ heißt allerdings dann wirklich gut, Cremereste können hartnäckig sein. Isoprop hilft. Leere solche Töpfchen gibts in Hobbythek/Spinrad-Läden oder der Apotheke. PG und vor allem wasserfreies VG nicht im Kühlschrank lagern, jedenfalls nicht die Abfüllung, die ihr öfters braucht. Vor allem wasserfreies VG hat schon bei Zimmertemperatur eine recht dickflüssige Konsistenz, aus dem Kühlschrank ist es äußerst schlecht zu verarbeiten.

Das N-Liquid mit dem Nikotin laßt ihr aber bitte in den Flaschen mit dem kindersicheren Verschluß, dito die Aromen! Zur Not in kleinere solche umfüllen. (Und nochmal: Kinder- und Haustiersicher lagern, beide können beim Verschlucken oder Einreiben recht unangenhmen Folgen haben!)

Aromen vorbereiten

Eure Aromen schaut ihr euch bitte jetzt einmal an: Solltet ihr solche dabei haben, auf denen als empfohlene Dosierung irgend etwas steht von „0,X %“, „X Promille“ oder „1-2gr/Kilo Endprodukt“ oder Ähnliches, dann müssen diese vor irgendwelchen Panschereien verdünnt werden. (Es sei denn, ihr macht Liquid in Mengen von 100ml oder mehr an; keine gute Testgröße!) Ein Promille etwa in 5ml Testliquid sind 0,005ml – das misst niemand mehr genau ab, der nicht recht spezielle Laborgeräte hat. Also, diese Aromen erst einmal verdünnen, normalerweise reicht da 1:10, also in ein leeres 10ml-Fläschchen 9ml PG geben und 1ml Aroma. Beschriften nicht vergessen. Gut schütteln, Originalflasche gut verschließen und wegpacken, und zwar so, daß man auch nicht aus Versehen diese statt der Verdünnung erwischen kann. Ich lagere diese Flaschen in einem Druckverschlußbeutel in der hintersten Ecke meines Kühlschranks. So halte sie auch länger, und können nichts beduften oder aromatisieren, was sie gar nicht sollen.

Ähnliches gilt für einige andere Aromen, wie etwa Menthol oder Ethyl Maltol, die in Kristallform kommen, und naturgemäß erst einmal in flüssige Form gebracht werden müssen. Achtung: Es sind nur einige wenige Aromen, bei denen man überhaupt die Verarbeitung der festen Form in Betracht ziehen sollte, und das deswegen, weil das nunmal deren reiner Normalzustand ist. Was aber überhaupt nicht geht, sind Lebensmittelaromen in fester Form, weil diese mit solchen Sachen versetzt sind wie Zucker, Gummi Arabicum usw, die man wirklich nicht am Verdampfer kleben haben möchte. (Und in der Lunge haben die auch nix zu suchen.)

Beachtet bitte nochmals: Aromen gibt es in äußerst unterschiedlichen Stärken zu kaufen. Die einen setzt man im Bereich 10-25% zu, in Einzelfällen sogar noch mehr. Diese sind dann, relativ zur Menge des damit hergestellten Liquids, meist recht teuer, und vor allem bestehen sie ohnehin zum allergrößten Teil aus Wasser und/oder PG und/oder Alkohol, allerdings ohne daß man diese Anteile selber bestimmen könnte. Ein großer Freund von solchen Aromen bin ich nicht, aber sie sind natürlich sehr einfach zu handhaben.

Andere werden im Bereich von 1-10% zugesetzt, da braucht man noch nichts zu verdünnen, arbeitet aber schon mit sehr kleinen Mengen. Von solchen Anteilen gehe ich bei der Beschreibung des Arbeitens übrigens immer aus.

Und man findet gelegentlich Aromen, die im Bereich von unter einem Prozent, im Promillebereich, zugesetzt werden müssen. Da geht ohne vorheriges Verdünnen der Aromen gar nichts. Handschuhe sind mindestens hier empfehlenswert, sonst können leicht die Hände stundenlang nach dem Aroma riechen, nur weil man einen Tropfer mit bloßen Fingern entfernt hat. Besser ist natürlich, die ohnehin beim Selbermischen zu tragen. Übrigens: Selbst solche Aromen bestehen noch zu einem großen Teil aus Wasser und/oder PG und/oder Alkohol.

Beschriften
Immer schön beschriften, dann kommt nichts durcheinander!

Aromen setze ich zunächst nach Dosierungsempfehlung zu; bei Dosierungsangaben von Herstellern habe ich die Erfahrung gemacht, daß wenn es Lebensmittelaromen sind, und etwa 1-2% angegeben sind (oder 3-5, oder ähnliches) die höhere angegeben Dosierung eine ganz gute Ausgangsdosierung ist; Aroma in Dampf kommt wohl nicht ganz so gut an bei den Geschmacksnerven wie Aroma in Essen oder Getränken.  Umgekehrt, bei den recht hoch zu dosierenden Dampferaromen wie Decadent Vapours, am unteren Ende des empfohlenen Bereichs anfangen. Aber mindestens je Hersteller einmal ausprobieren, ehe man das zur Regel macht. Und dann, wenn sich das als zu wenig erweist, nachdosieren. (Siehe unten.)

Wenn man keine Empfehlung auf der Flasche findet, oder nur eine äußerst allgemeine, mal die entsprechenden Foren durchstöbern. Dabei wird man übrigens feststellen, daß die Geschmäcker, und damit die Empfehlungen für die Dosierung ein und desselben Aromas, äußerst unterschiedlich ausfallen können.

Ab in die Flasche

Jetzt müßten die Zutaten für das Liquid gebrauchsfertig vor euch stehen, jetzt müssen sie noch, in entsprechenden Anteilen, in die Flaschen. Dazu braucht man Werkzeuge, Spritzen eignen sich dafür besonders gut. Ich hatte geschrieben, und das ist auch so richtig, daß zur Not eine 5ml-Spritze und eine 1ml-Spritze reichen. Praktisch ist allerdings, wenn man davon mehrere zur Verfügung hat. So habe ich nicht nur drei 5ml-Spritzen, sogar, wie könnte es anders sein, beschriftet, in Gebrauch, nämlich eine für PG, eine für VG, eine für N-Liquid.

Vor allem habe ich mir angewöhnt, für jedes einzelne Aroma eine 1ml-Spritze zu haben. Das hat zwei große Vorteile: Man erspart sich das dauernde Auswaschen der Spritzen, und manche Aromen sind sehr hartnäckig. Und man kann, wenn man neue Aromen ausprobiert, und die beste Dosierung erst einmal herausfinden muß, äußerst einfach mit einer 1ml-Spritze mit Nadel Aroma in die Tropffläschchen mit dem ansonsten fertigen Test-Liquid geben, ohne daß da irgendwelche Sauereien entstünden. (Es sieht nur zugegebermaßen etwas merkwürdig aus, wenn man grade einige Test-Liquids angesetzt hat, und auf dem Schreibtisch stehen oder liegen ein halbes Dutzend halb aufgezogener Junkie-Spritzen mit Nadeln. Aber da muß man durch! Oder sich eine passende Dose dafür besorgen.)

Man zieht dann – wie gesagt, am besten mit der jeweils zugehörigen Spritze – die benötigte Menge Flüssigkeit auf und gibt sie in ein Fläschchen, von dem man auch den Tropfer abgenommen hat. Wer Probleme hat, das VG in die Spritze zu bekommen, kann es einige Sekunden in die Mikrowelle stellen; erwärmt läßt es sich wesentlich leichter verarbeiten. Wenn ich mehrere Sorten gleichzeitig anmache, dann gebe ich auch schonmal, weil das bei jedem meiner 18er gleich ist (meine bevorzugte Liquid-Teststärke, aber da hat jeder andere Vorlieben), das VG und das N-Liquid in die Fläschchen in einem ersten Arbeitsgang. Und dann erst im zweiten jeweils Aroma und PG, dessen Anteil sich ja verändert mit dem Aromen-Anteil. Wer das so macht, muß aber wirklich sehr genau auf Beschriftungen achten.

Grade für das Testen nehme ich sehr gerne die ganz klaren Fläschchen, während mir hinterher zum Transportieren in der Hosentasche die schwarzen lieber sind. Tropfer wieder drauf, Deckel drauf, gut schütteln, fertig.

Und Notizen machen nicht vergessen. Sich mindestens genau aufschreiben, wieviel Aroma man in ein Liquid gegeben hat, und wenn man nachdosiert, immer gleich notieren! Glaubt mir, man vergisst es. Das kann dann so aussehen:

  • FA Coffee Espresso  2%  OK (Beim ersten Anlauf OK)
  • FA Vanilla Bourbon  2%  +1  +1  OK (Hier wurde dann zweimal nachdosiert, das Ergebnis ist 4%.)

Testdampfen

Depotkondom mit Loch

Grundsätzlich ist es kein Fehler, die Liquids vor dem Testen etwas stehenzulassen, damit sich die Aromen besser verteilen können; einige Stunden sind gut, über Nacht ist besser. Das gilt auch für die Nachdosierung. Vor allem wenn man nicht ganz sicher ist, ob nicht vielleicht doch noch etwas drangehört, sollte man lieber erstmal stehenlassen.

Testdampfen tue ich meine Liquids ohne Depot, der Einfachheit halber. Und da ich zu faul bin, jedesmal ein leeres Mundstück aufzustecken, wenn ich nachtropfe, habe ich oben auf dem Verdampfer eines der Depot-Kondome, in das ich ein Loch mit der Lochzange gemacht habe. Wer viel tröpfelt, wird vermutlich elegantere Mundstücke dafür haben, aber das ist einfach und funktioniert. Ohne das Depot-Kondom wird es schon mal arg warm an den Lippen. Mit jeweils drei Tropfen und dann fast trockendampfen komme ich ganz gut ohne größere Sauereien hin. Wenn man dann die richtige Aromastärke gefunden hat, ist ein Test-Depot aber keine schlechte Idee.

Zwischen den verschiedenen Geschmäckern empfiehlt sich, logischerweise, eine Reinigung des Verdampfers, je nach Unterschiedlichkeit der Aromen Ausblasen bis Auswaschen. Für Kaffee-Geschmäcker habe ich einen eigenen Testverdampfer reserviert, weil man viele Kaffeegeschmäcker kaum aus einem Verdampfer rausbekommt. Es dürfte einige Aromen geben, für die dasselbe gilt: Menthol etwa, oder Gewürz-Richtungen.

Nachdosieren

Basis-Zutaten

Zum Nachdosieren von Aromen Spritze füllen (braucht nicht ganz voll zu sein, aber genau bis zu einem Teilstrich etwa in der Mitte ist praktisch), die Nadel, die bei den meisten 1ml-Spritzen dabei ist, passt gut durch das Loch einer Tropfflasche, und Aroma einspritzen. (Es passen Nadeln bis zu 0,9 durch diese Löcher bei den meisten Fläschen, das sind schon sehr dicke.) Flasche schütteln, und man hat seine neue Test-Stärke. Bei einer 5ml-Flasche sind es 0,05ml, mit denen man ein weiteres Prozent Aroma zusetzen kann, das läßt sich recht gut handhaben. (Eventuell einmal mit Wasser üben, natürlich nicht in Liquid, welches man dampfen will.)

Sollte man bereits mehr als ein paar Tropfen gedampft haben, kann es natürlich notwendig werden, mit etwas PG/VG zunächst nochmal auf 5ml aufzufüllen. Wer öfters etwas länger braucht, um das festzustellen, sollte sich einmal Liquid ohne Geschmack, aber ansonsten so zusammengesetzt wie die fertigen Liquids, ansetzen, und damit auffüllen. Dann kann auch eine Markierung auf der Flasche, wie hoch genau 5ml in der Flasche stehen, nützlich sein. Meistens merkt man aber ja recht schnell, wenn einfach zu wenig Aroma in der Flasche ist.

Das ist zwar keine 100%ig präzise Methode, aber um ganz präzise zu sein, müßte man tatsächlich für jede neue Dosierung ganz neues Liquid ansetzen. Und ganz so genau muß es dann nichtmal bei mir sein.

Natürlich hilft das nichts, wenn man zu hoch dosiert hat; auch das kann vorkommen, man sollte aber suchen, es zu vermeiden. Falls es passiert, etwas von dem überdosierten Liquid mit ganz neutralem Liquid möglichst gleicher Zusammensetzung mischen. Etwa 1ml und 1ml, wenn man meint, die Hälfte wäre ein guter Ansatz.

Wenn man sich einmal nicht sicher ist, ob man zu hoch dosiert hat oder nicht, einfach etwas reines PG in den Verdampfer tröpfeln. Wenn der Geschmack dann besser wird, ist er im Liquid zu hoch.

Weiter Mischen

Und wenn man die Aromen „pur“ erstmal in genießbaren Dosierungen hat, kann man Mischungen von Aromen sehr leicht herstellen. Wenn die alle eine sehr ähnliche oder die gleiche Basis haben, geht das sogar recht problemlos mit Tropfen. Denn dann muß man ja nur noch Verhältnisse abschätzen, und nicht mehr Mengen. Also etwa ein Teil Kaffee auf zwei Teile Vanille, oder ein Teil Tabak, zwei Teile Kaffee, oder was immer man gerne probieren möchte. Dabei sind natürlich sehr kleine Mengen auch kein Problem. Die kann man sogar gleich im Depot mischen: Dann die Watte entfernen, geschätzte Mengen reintropfen, Watte wieder rein, dampfen.

Will man von solchen Mischungen dann hinterher größere Mengen herstellen, geht’s nochmal zurück zum Rechnen; eine Beispielrechnung findet sich am Ende des ersten Artikels zum Thema Liquid selbermischen.

Bezugsquellen

Diese Liste wird sicherlich im Laufe der Zeit weiter ergänzt werden. Insbesondere haben mittlerweile etliche „normale“ Dampfer-Shops auch Mix-Zubehör. Falls so ein Laden in der Liste fehlt, besagt das keineswegs irgend etwas Negatives. Ich kenne die nur nicht alle. (Und ich empfehle ungerne, was ich nicht aus eigener Erfahrung kenne.)

Dran denken: Für alle Bestellungen aus dem Ausland gilt: Versichert versenden lassen, auch wenn es teurer ist. Der Gefahrenübergang ist auch innerhalb der EU nicht einheitlich geregelt, es ist also gut möglich, daß es wirklich euer Problem ist, wenn etwas auf dem Postweg verloren geht. (Und nicht, wie innerhalb Deutschlands, ein reines Problem des Händlers.)

Und Sendungen innerhalb der EU laufen nicht durch Zollkontrollen, solche aus den USA oder China oder alles außerhalb der EU natürlich schon; bei diesen die Tücken des Zolls beachten.

  • Flavourart, Italien: Lebensmittelaromen, einschließlich Tabakgeschmäckern, und N-Liquid, beides preiswert und in ausgezeichneter Qualität, dazu ein ausgezeichneter Service.
    Die Liquids sind auch fertig gemischt mit Aroma bestellbar. Nur ist FA da äußerst sparsam mit den Aromen, besser Mix and Take nehmen und selber einen passenden Wert eintragen.
    Bestellungen können allerdings ein Weilchen dauern, da die Aromen jede Woche frisch gemacht werden. (Ist ja nicht der schlechteste Grund.) Und irgendwie ist der Laden mittlerweile auch permanent überbeschäftigt mit Dampfer-Bestellungen. Mir persönlich kommt trotzdem keine andere Basis in den Verdampfer, aber Vorratshaltung und früh genug bestellen ist da unabdingbar.

  • Inawera, Polen: Sehr preiswertes N-Liquid und Aromen. Liefern ziemlich schnell.  (Und in das Sesam-Aroma könnte ich mich reinlegen.)
  • Perfumer’s Apprentice, USA: Gute Quelle für Tobacco Absolut und Ethyl Maltol. Hat auch andere Aromen, die aber oft relativ hoch dosiert werden müssen sowie Aromenbestandteile, die wiederum oft extrem verdünnt werden müssen. (Letztere sind nichts für Mischanfänger!) Versendet preiswert auch nach Europa, was keineswegs selbstverständlich ist bei USA-Shops; bezahlbarer Versand aus den USA dauert aber immer ein Weilchen.
  • Healthcabin, China: Sehr leckere und preiswerte Aromen, Lieferzeit aus China ist natürlich so um die zwei Wochen. Nikotinhaltiges sollte man wegen möglicher Zollprobleme da aber lieber nicht bestellen. 
  • Baccararose, Deutschland: Laden für Selbermach-Kosmetik. Hat etliche Lebensmittelaromen, wobei man aufpassen muß, ob Zucker oder Öl drin ist (aber lecker!), und müssen verdünnt werden vor Benutzung, wasserfreies VG, Mentholkristalle (weil die schon einige nicht gefunden haben: Unter „Etherische Öle“) und Ethanol und auch einiges an größeren Flaschen (mein persönlicher Favorit für Mengen ab 50ml sind die HDPE-Flaschen natur, das sind die weiße eckigen auf dem oberen Bild.).
  • Aroma-Vielfalt, Deutschland: Deutscher Händler für Lebensmittelaromen. Sehr preiswert. Weniger Auswahl als FA, mittlerweile immerhin eine Liste mit für das Dampfen geeigneter Aromen, früher war der Einkauf Glückssache. Qualität ist meiner Meinung nach OK; besser als 20%-Backaromen, aber kein Flavourart.
    Achtung!
    Die Aroma-Vielfalt-Aromen werden in einer Dosierung geliefert, welche ein Vormischen zwingend erforderlich machen! Aufschrift auf den Flaschen dringend beachten!
  • Zimeco Praxisbedarf, Deutschland, für Spritzen und Nadeln. Nachdem ich auf eBay gleich zweimal schlechte Erfahrungen machte, bin ich mit Zimeco mehr als zufrieden. Super-Preise, super Hotline, gut verpackt und schnell war es auch noch.
  • Heaven Gifts, China: Sehr preiswerte leere Fläschchen in drei Größen, samt Staffelpreisen, und diese praktischen Spritzen mit der sehr dicken, stumpfen Nadel.
  • e-dampfer.de, Deutschland: FA N-Liquid und Aromen, Mischzubehör.
  • Sannes Dampfwagen hat Aromen und Mischzubehör.

Eine Shopliste findet sich auch im e-rauchen-forum, und zwar hier.

 


Kommentar erstellen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

107 thoughts on “Liquid selbermischen praktisch

  • Ralf L.

    Hallo.
    Erst mal schöne Erklärung.
    Ich bin eigentlich neu auf den Gebiet und habe es satt immer die teuren Liquids zu kaufen die auch nicht genau meinen Geschmack entsprechen. Ich habe schon einige Kreationen gemixt und komme den Geschmack meiner Wünsche immer näher.
    A b e r jetzt kommt noch einmal die berühmte Frage!!! Die muss ich einfach nochmal stellen, weil ich überall verschieden Meinungen sehe und auch höhre, ich denk mal, weil das niemand so genau weiß.Du hast es zwar wieder beschrieben im oberen Teil, aber ich will es genau haben.
    Ganz einfach: Abziehen oder dazu?
    Oder: wenn ich 30ml Base habe und möchte 10% Aroma haben, muss ich dann erst die 3ml Base abziehen und dann 3ml Aroma wieder dazu geben, damit ich wieder 30ml habe??? …..oder
    30ml Base lassen und die 3ml Aroma dazu giessen, dann wären es aber 33ml somit 110%

    Ich warte dann mal auf deine Antwort die eigentlich dringend ist.
    Danke schon mal im voraus.
    MfG …. Ralf L. ….

  • Thomas

    Die liquits von flavour art sind super
    aber das nachmischen mit den aromen von flavour art
    bring ich nicht hin haben die doch ein geheimrezept
    oder ich mach was falsch hilfe

    • R.Lübeck

      Hallo Thomas.
      Also ich bin jetzt dahinter gekommen und es funzt ganz prima.
      Mischen in kaum 10 Min. und fertig.
      – Zb.30ml Liquid machen, 10% Nikotin, 10% Aroma.
      – Base ist der Nikotinträger und ich nehme 55 % PG – 35 % VG – 10 % H2O mit 10% Nikotin von Riccardo-1 Liter/25€
      – 50ml Fläschchen, füllst 30ml Base deiner Wahl mit einer Dosierspritze, 3,3ml Aroma dazu, ordentlich schütteln und 1-2 Tage ziehen/ruhen lassen.
      – Liquid fertig und schmeckt wunderbar.
      Du kannst aber auch mehrere Aroma deiner Wahl nehmen, somit muss du dann die 3,3ml jeweils teilen.
      – Zb. Erdbeere & Pfirsich – jeweils 1,65ml oder Erdbeere, Pfirsich, Apfel & Banane jeweils rund 0,8ml – somit bleibst du immer auf deine 10%
      – wenn du es stärker haben willst, probier die Rechnung mit 11 oder 12% aber niemals mehr als 12% Aroma weil man das Zeug bekanntlich auch nicht pur rauchen soll, man kann sich denken dass es dann schädlich wirkt.
      Wenn du es so drauf hast wie ich, dann hast du deine Mischung kurzer Hand in 10 Min. und ohne Dreck und Süff fertig.
      Und nun wünsch ich viel Spaß.

      Allerdings: Alle Angaben sind auf eigene Gefahr zu befolgen und deshalb distanziere ich mich von jeglichen evtl. Schäden an Personen, Sachen oder Dinge.