Es gibt für die meisten Dampfgeräte einiges an Zubehör zu kaufen, von denen das meiste sogar sehr nützlich ist. Hier stelle ich die gängigsten Zubehörteile einmal vor.
Alle Teile, die ich hier zeige, sind für die 510. Es gibt sie meist auch für die gängigen anderen Verdampfer, wie die 801, 901, M40x usw.
Ladegeräte
Normalerweise ist bei einem Set ein Ladegerät dabei; jedoch gibt es durchaus verschiedene Ladegeräte. Das Standard-Ladegerät für die meisten Geräte ist das halbrunde (im Bild mit dem Stromkabel). Es wird an die Steckdose angeschlossen, und kann jeweils einen Akku laden. Wer kräftigt dampft, oder wer am Abend alle Akkus aufladen muß für den nächsten Tag, wird sich bald ärgern über diese Geräte. Für die 510 gibt es auch einen 5er- und einen 10er-Lader, den 5er-Lader seht ihr im Bild ganz hinten, er wird über das gleiche Stromkabel an die Steckdose angeschlossen wie der Einzellader, lädt aber bis zu fünf Akkus auf einmal. Der 10er-Lader, nicht im Bild, ist naturgemäß doppelt so lang, und hat außerdem zehn Vertiefungen für geladene Akkus oder Verdampfer.
Dabei kann man nicht nur normale und Mega-510er-Akkus in diesem Ladegerät laden. Es gibt für recht kleines Geld Adapter zu kaufen, die man in dieses Gerät einschrauben kann, und dann kann man jeden Dampfer-Akku darin aufladen. Auch der eGo passt, mit einem Adapter, dort hinein. Eigentlich sind diese Adapter dazu gedacht, etwa z.B. einen 801er Verdampfer mit einem 901er Akku zu betreiben, aber sie lassen sich eben auch hervorragend hier benutzen. Für den eGo braucht man einen Adapter deswegen, weil dessen hoher Rand es verhindern würde, daß der Akku richtig Kontakt zur Ladestation bekommt. Es gibt dafür entweder spezielle Ladeadapter, oder man nimmt einen Adapter von 510 auf (beliebiges Gerät), sowie einen von (beliebiges Gerät) auf 510, und schraubt diese zusammen, und bekommt so eine Verlängerung eines 510er-Anschlußes.
Weiterhin gibt es USB-Lader, bei denen nicht die Steckdose, sondern ein USB-Anschluß den Strom liefert; zwei davon seht ihr unten rechts auf dem Bild. Der kleine kabellose viereckige ist dabei ein Universallader, in dem mehrere Akkutypen laden kann: 510, 901, 801 und KR8. Der USB-Lader mit dem Kabel ist ein eGo-Lader, der speziell für den eGo ausgelegt ist, und der einen normalen 510er-Akku grillen würde. Das Tückische: Es gibt auch USB-Lader für die 510, die ganz genau so aussehen, bis auf den entsprechenden Hinweis auf dem Typenschild, und die für normale 510er-Akkus ausgelegt sind. Wer da beide Sorten sein eigen nennt, sollte diese deutlich markieren! Der eGo im 510er-Lader lädt nur langsam, aber der 510er-Akku im eGo-Lader ist Geschichte!
Bei dieser Gelegenheit gleich etwas Grundsätzliches zu USB und Strom: Zwar ist im Prinzip USB so spezifiziert, daß ein USB-Anschluß problemlos 500 mAh ausgeben können sollte, und ein Gerät auch normalerweise nicht mehr anfordern sollte. Aber wie das so ist mit Spezifikationen: Nicht jeder hält sich dran, und auch Montagsgeräte passieren. Wenn dann ein Anschluß direkt an der Hauptplatine des Rechners gebraten wird, kann er im Extremfalle diese ganze Hauptplatine mitnehmen. Das ist zwar äußerst selten – aber man sollte es von vorneherein vermeiden, den Rechner diesem Risiko auszusetzen. (Das gilt übrigens für alle Geräte, die über USB eher viel Strom beziehen, keineswegs nur Dampfgeräte. Ich habe hier einen USB-betriebenen Ventilator, der es schon mehrfach problemlos geschafft hat, meinen Rechner abstürzen zu lassen.) Für dieses Problem gibt es zwei Lösungen:
- Adapter USB <-> Steckdose
Ein solcher ist links unten im Bild zu sehen: Er wird in die Steckdose gesteckt, und das USB-Kabel in die Unterseite des Adapters. Dem eGo-Set liegt ein solcher Adapter bei, und auch so einige Dampfer-Händler haben diese im Programm. Es gibt sie aber auch in jedem Elektronik-Markt, wo sie zum Aufladen von MP3-Playern angeboten werden. Einen ähnlichen Adapter gibt es auch für den Zigarettenanzünder des Autos. Beide Varianten sind auch sehr nützlich für Unterwegs. - Hub mit eigener Stromversorgung
Ein Hub ist eine “Mehrfachsteckdose” für USB-Anschlüsse; sehr viele werden bereits so etwas zu Hause haben. Es gibt diese Hubs auch mit eigener Stromversorgung, dann geht ein weiteres Kabel davon ab in die Steckdose. Das hat den großen Vorteil, daß man erstens vier oder sieben Geräte anschließen kann (obwohl sich auch ein Hub mit eigener Stromversorgung eventuell beschwert, wenn sieben Gräte Vollast ziehen) und man kann ihn gleichzeitig auch als Hub für die Datenübertragung zum Rechner benutzen; denn der USB-Anschluß des Rechners ist durch den zwischengeschalteten Hub sicher.
Wer bereits einen Hub zu Hause hat, kann auch einfach einmal nachschauen: Einige Hubs, die kein Steckernetzteil mitbringen, haben trotzdem einen Anschluß für ein solches, und diese sind nicht teuer.
Der PCC
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| Der geschlossene PCC | Platz für zwei Depots, ein Verdampfer mit Depot, und ein Akku |
PCC ist die Abkürzung für Personal Charging Case, also Persönliche Ladeschachtel. Dieser dient dazu, die Akkus für den Dampfer unterwegs, weit weg von Steckdosen und USB-Anschlüssen, aufzuladen. In Anbetracht von Akkulaufzeiten von oft nur einer Stunde im Durchschnitt für die normalen 510er-Akkus eine Notwendigkeit, wollte man nicht einen ganzen Pack aufgeladener Akkus mitnehmen.
PCCs enthalten selber einen Akku, der per ganz normalem Mini-USB-Kabel aufgeladen wird. Aus diesem Akku werden dann die Dampfer-Akkus aufgeladen. Der geschlossene Deckel des PCCs drückt den Akku fest auf den Kontakt zum Ladeanschluss. Die LEDs vorne zeigen den Ladezustand des Dampfer-Akkus und des PCCs selber an.
Der 510er-PCC bietet Platz für einen Akku, der geladen wird, für einen Verdampfer mit Depot, sowie zwei Depots, und sollte damit, so die Idee, einen ganzen Tag vorhalten. Was in Anbetracht der Tatsache, daß eine PCC-Ladung etwa vier normale Akkus lädt, auch schonmal etwas knapp werden kann.
Beim 510er muß man aufpassen, wenn man sich einen PCC zulegt: Diese gibts es gleich zweimal, einmal für die normalen Akkus von 6,5cm Länge und einer Kapazität von 180mAh, und einmal für die Mega-Akkus mit einer Länge von 8,8cm und einer Kapazität von 280mAh. Es passen zwar jeweils die anderen Akkus in den “falschen” PCC, aber mit einem Mega-Akku bekommt man den normalen PCC nicht mehr geschlossen (schließt man ihn mit einem Gummiband, kann man den Mega-Akku trotzdem darin laden), und bei einem normalen Akku in der Mega-Schachtel sollte man eine Verlängerung (zusammengerolltest Stück Papier reicht) verwenden, um diesem den richtigen Kontakt zum Ladeanschluß zu ermöglichen. Wer beide Arten von Akkus in einem PCC laden will, sollte sich den größeren kaufen und irgend etwas als Verlängerung bei kleinen Akkus nehmen.
Beim eGo erübrigt sich aufgrund der entschieden größeren Kapazität (650 mAh) ein PCC.
Der Passthrough
Ein Passthrough ist so etwas wie ein Akku mit anschlossener Stromversorgung über USB. Allerdings: Der Akku ist in der kleinen schwarzen Box, das, was aussieht wie ein normaler 510er-Akku ist nur ein Gehäuse mit einigen Regelkreisen und einen Schalter.
Der PT wird an den USB-Anschluß des Rechners (oder, wie gesagt, wesentlich besser einen Hub mit eigener Stromversorgung oder einen Steckdosen-Adapter) angeschlossen. Von dort wird erst einmal der Akku des PTs aufgeladen, denn ein USB-Anschluß liefert 5 Volt, während der 510er-Anschluß (und andere Verdampfer) nur 3,7 Volt möchte. Also ist dieser Akku in der Box ein Puffer. Er ermöglicht es auch, den PT für einige Zeit, durchaus eine Stunde oder so, aus dem USB-Anschluß zu entfernen und über diese Akku zu dampfen.
Der große Vorteil eines PTs ist es, daß man, wenn man ihn verwendet, die relativ teuren Dampfer-Akkus schont, denn unbegrenzt lassen sich diese ja nicht wieder aufladen. Und der Akku im PT ist ein ganz normaler Standard-Li-Io-Akku, der wesentlich billiger ist als ein Dampfer-Akku. (Das ist trotz gleicher Größe aber kein Akku, wie man ihn etwa in normalen Geräten verwendet, und auch öfters beim Discounter kaufen kann, sondern eben ein Lithium-Ionen-Akku mit 3,7 Volt.)
Außerdem gibt es keinen Spannungsabfall beim PT, wie man ihn an Dampfer-Akkus öfters feststellen kann, wenn sich diese leeren. (Obwohl das bei der 510er weitaus weniger ein Problem ist als bei manch anderem Dampfer.)
Der Nachteil eines PTs ist, daß man schnurgebunden ist; außerdem sind diese ehrlich gesagt nicht die stabilsten Geräte auf der Welt. Andererseits, wer ein wenig aufpassen kann mit Kabeln, sollte darüber nachdenken: Ein PT kostet in etwa soviel oder nur etwas mehr als ein normaler Akku, und wenn man ohnehin viel am Rechner sitzt und dampft, kann das durchaus lohnen.
Etuis
| Ein geschlossenes Etui | Ein gefülltes Etui für die 510 |
Recht viel gekauft (und dann oft doch nicht genutzt) sind diese niedlichen kleinen Etuis für Dampfer. Grade wer in China bestellt, hat da eine sehr große Auswahl an verschiedenen Farben und Mustern. Es handelt sich dabei um Zigarettenetuis mit einer passenden Einlage für Dampfer. In das 510er-Etui bekommt man zwei Akkus, einen Verdampfer mit Depot, und ein weiteres Depot hinein; bei anderen Etuis ist dies sehr ähnlich oder gleich. Wer das öfters mitnimmt so, wird so ein Etui sehr mögen, sie sind klein, hosentaschensicher, und man findet mit Sicherheit eins, das einem gefällt.
Ich habe meines aber noch nie mitgenommen: Wenn ich mit der 510 unterwegs bin, habe ich entweder einige komplett montierte Dampfer dabei, oder diese komplett montierten Dampfer und einen PCC. Und seit meine eGo da ist, habe ich ohnehin meist eine Ersatz-eGo (mit anderem Geschmack, für die Abwechslung) und zwei Liquidfläschchen dabei, mehr nicht. Aber zum Transport und was man da alles machen kann ein andermal mehr.

Sag mal Alex. Jetzt lese ich hier über Akkus und Ladegeräte und werde noch verwirrter. Ich habe jetzt zum laden meiner ES 104 meinen Steckeradapter (USB) von der Ego VC genommen. Dauert die Ladung deshalb so lange? Die Nacht mußte ich nach über 2Std. laden abbrechen, weil ich müde war und die ES 104 war immer noch nicht voll. Mache ich jetzt mit dem Steckernetzgerät evt. den Akku der 104rer kaputt?
LG – Barbara
Wenn du das Teil meinst, was in die Steckdose kommt und hinten einen Standard-USB-Anschluß hat: Das ist ein völlig normaler Standard-USB-Adapter, den kann man für alles was USB-Strom benötigt benutzen (solange es nicht mehr als 500mAh sind, aber das sind nur sehr wenige Geräte, beim Dampfen wären mir keins bekannt).
Die eigentlichen Ladegeräte sind immer die, wo der Akku reingeschraubt oder reingesteckt wird, und die haben auch unterschiedliche Stromstärken, weil man zum Beispiel einen 180 oder 280mAh-Akku nicht wirklich mit den 450mAh eines normalen eGo-Laders laden dürfte. Allerdings würde ein 801er-Akku auch gar nicht in das eigentliche eGo-Ladegerät passen.
Also keine Sorge, daran liegt es nicht. Übrigens kann man auch mal einen Akku über Nacht im Ladegerät lassen, da sollte nichts kaputtgehen.
Doch keine “Altersheimer”- ich hab Deine Antwort gefunden und danke und entschuldige die Nerverei! Ich bin halt technisch nicht so bewandert.
Sorry – Gruß von Barbara
Kein Problem – ist auch ne Menge Holz, je nachdem wieviel man sich da auf einmal vornimmt