Die DSE 901

Als ich zu dampfen anfing, wußte ich noch nicht viel über Modelle, Liquids, Hardware, Software, Cones, Verdampfer, Mundstücke, Leerdepots… Mir schwirrte der Kopf. Jedoch hat mir ein Modell von Anfang an wegen des Aussehens sehr zugesagt: die DSE 901. Sie ist sehr schmal, und in der Farbe schwarz auch sehr edel anzusehen. Das zigaretten-ähnliche wollte ich zu Anfang zudem beibehalten, um mich leichter umzugewöhnen.


Allgemeines

Die Maße der Standard DSE 901 sind:

Akku: 6,6 cm
Verdampfer: 3,3 cm
Zusammengesetzt mit Standard-Mundstück 11,8 cm
Die Breite beträgt ca. 0,9 cm, also nicht viel größer als eine Tabakzigarette.

Die 901

...und die in Einzelteilen zerlegte 901

Es gibt 2 Versionen. Einmal die Automatische und einmal die Manuelle. Die Automatische funktioniert mittels eines Chips, welcher den Luftstrom wahrnimmt und den Akku aktiviert. Die Manuelle ist bei der 901 nicht ganz so verbreitet. Dort muss zuerst ein Knopf zur Akkuaktivierung gedrückt und während des Zuges gehalten werden. Unten ein Bild von einem Auto-Akku. Gut sichtbar ist das Loch, durch welches der Luftstrom den Akku aktiviert.

Gut sichtbar ist hier das Loch

Leider gibt es gute und weniger gute Akkus! Ich hatte bei meiner ersten Bestellung Glück und habe 2 leicht zu ziehende Energiespender erwischt. Jedoch habe ich noch 3 dazugekauft, die sich nur schwer aktivieren lassen und zwischendurch, wenn der Luftstrom nur etwas nachlässt, ausgehen. Dies liegt vermutlich an der „chinesischen Serienstreuung“.

Die Depots gibt es wahlweise schon vorgefüllt und zum selber befüllen. Ich habe von Anfang an letztere Methode gewählt, da sie billiger ist.
Die meisten Depots sind Hybriden, das heißt sie passen sowohl auf die DSE901, als auch auf die 510-Verdampfer (eGo).
Meistens gehen bis zu 18 Tropfen hinein, ich rate jedoch zu diesem Mod, um gleich zu Beginn die Richtige Vorgehensweise zu üben.


Dampfverhalten und Depotreichweite

Ist das Depot gut gefüllt und der Akku frisch geladen, gibt es je nach Liquid eine gute Dampfwolke. Sie erinnert sehr an die von Tabakzigaretten, da sie nicht so voluminös ist, wie bei der eGo. Der Geschmack variiert natürlich je nach dem, was man dampft, aber dieser ist milder, weniger „kratzig“. Viele Dampfer bevorzugen die Kombination eGo-Akku und 901er Verdampfer, welches sich mit einem Adapter wunderbar praktizieren läßt.

Die Reichweite des Depots ist sehr unterschiedlich. Ein randvolles Depot entsprach ca. 7 normalen Zigaretten, wodurch häufiges Nachfüllen leider nicht ausbleibt. Wenn das Depot zu trocken wird, was leicht passiert, merkt man dies am verbrannten Geschmack…nicht sehr schön. Da die 901 aber weniger säuft, wie die eGo, kommt man hier mit einem Depot etwas länger hin, dem steht aber natürlich weniger Dampf gegenüber.


Akkureichweite

Da ich schon vorher sehr wenige Tabakzigaretten geraucht habe, bin ich mit einem Akku 2 Tage hingekommen, ich muss aber dazu sagen, daß ich auch sehr wenig gedampft habe. Als ich dann bessere Liquids bekam, begann ich mehr zu dampfen und ein Akku war innerhalb von noch nicht mal einem Tag leer. Menschen, die vorher 1 bis 2 Schachteln am Tag verbrannten, kommen nur mit mehreren Akkus über den Tag. Die Reichweite ist leider der größte Nachteil bei der 901er Baureihe.
Das Laden der Akkus hingegen ist schnell, die meisten sind innerhalb von 1,5 bis 2 Stunden wieder einsatzbereit. Es gibt auch sogenannte Multi-Lader, wo gleich mehrere Akkus zeitgleich geladen werden können.
Wie andere Akkus auch, fangen sie bei geringem Ladestand vorne an der „Glut“ zu blinken an und es kommt kein Dampf mehr, das kündigt sich jedoch schon vorher an, indem der Dampfstrom immer schwächer wird und bei komplett leerem Akku schließlich versiegt.

Ein Kommentar bis “DSE901”

  1. [...] Auch kein schlechtes Gerät, aber in vielem ein klein nicht ganz so gut wie eine 510: Etwas weniger Dampf, etwas schlechteres [...]

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