Der KingKong – 18650er-Mod von Joyetech 9


Der unterstehende Artikel ist ursprünglich Teil dieses Artikels gewesen; ich habe diesen Teil einmal ausgelagert und aktualisiert.


Der KingKong: eGo-T-18650er-Mod

Vielleicht nicht für jeden, aber trotzdem alles andere als uninteressant, ist der 18650er-Mod von Joyetech. Wer Akkuwechsel irgendwie doof findet, oder gerne etwas Größeres in der Hand hat, ist mit diesem Gerät richtig aufgehoben. Auch das Konzept des wechselbaren Akkus hat seine Vorteile.

KingKongs

KingKongs mit Vision ViviNovas

Der KingKong

Der Mod besteht aus einem Rohr, das in alle eGo-Farben erhältlich ist (wobei diese wohl leicht abweichen können von den T-Farben, aber nur minimal), sowie dem Kopf. Alle Teile sind sowohl einzeln als auch in Kombination von Kopf und Rohr oder Kopf, Rohr und Akku erhältlich.

Mittlerweile gibt es das Rohr in zwei unterschiedlichen Längen und zwei Bauarten. Den Kopf gibt es in zwei neuen und (noch) einer älteren Version, die aber wohl gerade abverkauft wird. Rechts zu sehen:

Zwei kurze (für 18350er-Akkus) Rohre außen, zwei Standard-Rohre für 18650er innen. Die Köpfe der Reihe nach: Der alte, schmal zulaufende „Version 2″-Kopf mit weißem, vorstehendem Taster, links. Zweiter von links und ganz rechts: Der breite Kopf für große Verdampfer, mit flachem, schwarzem Taster. Dritter von links: Schmal zulaufender Taster mit neuem, flachem, schwarzen Taster.

Bei den kurzen Rohren sieht man unten ein Gewinde: Dort ist ein Deckel, hier wird der Akku eingelegt. Bei der alten Bauart wie bei den großen in der Mitte wird der Kopf abgedreht um den Akku zu wechseln. (Mit der Länge des Rohrs hat das nichts zu tun, nur mit dem Kaufdatum.) Macht meines Erachtens keinen Riesen-Unterschied.

Bei den Köpfen kann man auf beide Breiten grundsätzlich alles draufdrehen an Verdampfern, nur sehr dicke Verdampfer mit Schürze unten wie der Tobacco BCC passen nicht in die dicken Köpfe; hier hilft dann im Zweifelsfalle ein 510<>eGo-Adapter für 1-2 Euro weiter. Diesen braucht man auch, wenn man die dicken Köpfe am eGo-Ladegerät aufladen will, die passen da nicht rein. Wer diese Lademöglichkeit nutzt, braucht natürlich Geduld.

Die Köpfe, beziehungsweise die Elektronik darin, verfügt über dieselben Fähigkeiten wie eGo-Upgrade-Akkus: 5-Klick-Abschaltung und Upgrade-Funktion: Die Upgrade-Akkus von Joye (die es auch als normale eGo-Akkus gibt) kann man umschalten zwischen den üblichen getakteten 3,2v und ungetaktet, also ca. 4,2v zu Anfang, dann eine ganze Zeit lang 3,7v, dann langsames Nachlassen bis auf etwa 3-3,2v. (Ganz selten noch erhältliche Köpfe der allerersten Baureihe, welche die Upgrade-Funktion noch nicht hatte, sollte man nicht kaufen, auch wenn man diese Funktion nicht braucht: Die Schutzschaltung war nicht so gut wie bei der späteren Version.)

 Die Akkus

Zerlegter 18650er-Mod mit 6ml-Kanger-Carto

18650er-Mod, Akku, Rohr und Kopf, links 6ml-Kanger-Carto

Was man noch braucht, ist ein 18650er Li-Io-Akku oder für die kurzen einen 18350er. Ein 18650er hat einen Durchmesser von 18mm und eine Länge von 65mm und ist damit schon ein ziemlicher Brocken. (Wobei die Länge unpraktischerweise variieren kann; zu lang und der Kopf lässt sich nicht mehr ganz auf das Gehäuse drehen.) Diese Akkus werden auch z.B. im Modellbau oder für Hochleistungs-Taschenlampen verwendet. Die 18350er sind entsprechend mit 18mm Durchmesser und 35mm Länge.

Idealerweise legt man sich dazu auch noch ein Ladegerät für diese Akkus zu, wobei hier die Xtar-Ladegeräte einen sehr guten Ruf haben; kosten ab ca. 20 Euro. Der Akku lässt aber auch im Mod am normalen eGo-Lader aufladen, was aber etwas länger dauert, oder sogar am alten 510er-Lader, aber das dauert dann wirklich Ewigkeiten.

18650er-Akkus haben meistens eine Kapazität von 2000-3000mAh, da kann man schon ein Weilchen mit dampfen. Man sollte auch nicht die billigsten Akkus kaufen, ebensowenig wie Billigst-Ladegeräte. 18650er mögen weniger zu Fehlfunktionen neigen als kleinere Akkus, und im schlimmsten Falle hat auch dieser Mod eine „Sollbruchstelle“ haben (der untere Deckel ist bei den alten Rohren nur eingepresst, die neuen haben ein Entgasungsloch), aber wenn so ein Akku mal hochgeht, ist das nicht gerade ohne. Was aber für alle Akkus, egal ob Li-Io oder irgendeine andere Chemie, und in allen akkubetriebenen Geräten, egal ob Dampfgerät, Handy oder Fernbedienung gilt.
18350er haben zwischen 800-1200mAh Kapazität.

Eine hervorragende Seite zum Thema Akkus und Ladegeräte ist mountainprophet.

Was dampft man auf dem KingKong?

eGo, 18650-Mod und Keyring

650er eGo, 18650-Mod und Keyring (s.u.)

Eigentlich alles, was auf der eGo auch dampft, plus die Sachen, die für die eGo doch etwas groß waren: eGo-T oder -C passt auf beide drauf (sieht aber besser aus auf dem schmäleren Kopf), 510er oder andere Tröpfelverdampfer sind auch kein Problem, CE4+ und (Form-)Verwandte, ebenfalls kein Problem, oder höchstens auf dem Dicken wenn diese am unteren Rand zu dick sind, dann geht es aber mit Adapter. Meine ursprüngliche Empfehlung dafür war der 6ml-Kanger-Carto, so hat man mit so einem Mod ein Gerät, mit dem man so 1-2 Tage dampfen kann, ohne etwas nachzufüllen oder zu wechseln. Ist aber etwas aus der Mode.

Aktuell ist natürlich die Vivi Nova (am besten das Original von Vision), die es ja auch in zwei Größen gibt. Im oberen Bild sieht man gut, wie die auf den KingKong passt: Sehr gut!

Maximal elegant sieht auf dem dicken Kopf auch die Vapeonly BCC in Alu aus. Dummerweise dampft sie darauf auch nicht wirklich zuverlässiger als auf jedem anderen Akku. BCCs brauchen einfach noch eine Entwicklungsstufe.


Kommentar erstellen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

9 thoughts on “Der KingKong – 18650er-Mod von Joyetech

  • User23

    Hatte den King Kong auch schon mal gehabt. Ist auf jeden Fall ne schöne Sache, dass man mit den 18650 Akkus unbeschwert eine Woche ohne aufladen dampfen kann. Das wechseln auf eine höhere Voltzahl macht sich auch wunderbar auf das Dampfvolumen bemerkmar. Allerdings ist der Akkuträger nicht wirklich lange haltbar und hat schnell macken. Als Einsteigsmodell für „Akkuträger“ OK. Wär ernsthaft die Vorteile der variablen Volteinstellung und der langliebigen Akkulaufzeit nutzen möchte sollte nach Premiummodellen ausschau halten. Das fängt beim Lavatube an, geht über evic bis hin zu High-End Kanditaten wie Semovar, Provari und Innokin.

    • Alex Beitragsautor

      Bei mir hält der Akku 2 Tage, bei meiner Hauptdampfe, aber das ist ja auch schonmal nicht schlecht. Und da ich zu 99% völlig zufrieden mit den 3,2v der eGo bin, und die King Kongs bei mir auch irgendwie doch wesentlich langlebiger zu sein scheinen als bei dir, sehe ich nicht ein, Geld für „Premiummodelle“ rauszuwerfen die ich nicht brauche. Was natürlich bei anderen anders sein kann.

      Lavatube und evic halte ich allerdings für Kernschrott ab Werk, trotz der Preise, und ich bezweifele wirklich, daß irgendjemand Akkuträger für weit über 100 Euro braucht. Natürlich braucht auch niemand einen Porsche und die Dinger verkaufen sich trotzdem, wer sich sowas zulegen will soll halt. Aber variable Volt- und Watteinstellung gibts auch schon wesentlich preiswerter; wer warten kann, Fasttech in China hat Vamos für unter 30 Euro.
      Wer sich enrnsthaft für die dicken (und vor allem teuren) Akkuträger interessiert, kommt um die Foren ohnehin nicht drumrum.

      • User23

        „Aber variable Volt- und Watteinstellung gibts auch schon wesentlich preiswerter;“

        Da gib ich dir Recht. Da hat sich in letzter Zeit schon einiges getan. Hatte vor kurzem n Akku: „EgoT upgrade“ 1100 mah für nur 17 Eus 2 verschiedenen Volt Modis. Ist mir allerdings nach einer Woche runtergefallen sodass sich der Taster verabschiedet hat.

        • Alex Beitragsautor

          Nur getaktet auf 3,2 und ungetaktet ist noch nicht sehr variabel, aber Vamos kosten in China ab 25 Euro und hier ab 35, die sind wirklich variabel. Und andere Geräte mit ähnlichen Fähigkeiten sind auch unter oder um 50 Euro zu bekommen. Wobei ja auch der King Kong diese beiden Modi hat, aber den ungetakteten benutze ich höchstens mal zum Dryburnen 😀

          1100er sind übrigen immer Nachbauten und nie Joyetech; das Problem ist dann daß man nie weiß, ist das ein guter Nachbau oder Kernschrott ab Werk der mit Glück 3 Wochen hält. Und, noch wichtiger, wie sicher ist das Ding gebaut. Es soll welche mit eingeschweißtem Deckel geben … wie niedlich, ein Rohrbömbchen :(

          • User23

            „Nur getaktet auf 3,2 und ungetaktet ist noch nicht sehr variabel, aber Vamos kosten in China ab 25 Euro und hier ab 35, die sind wirklich variabel. Und andere Geräte mit ähnlichen Fähigkeiten sind auch unter oder um 50 Euro zu bekommen. Wobei ja auch der King Kong diese beiden Modi hat, aber den ungetakteten benutze ich höchstens mal zum Dryburnen“

            Entscheidend ist, dass sich dabei mehr Dampf entwickelt. Das find ich persönlich sehr wichtig. Deswegen rauch ich auch nicht die normale Ego Ts mit depot.. Da kommt mir einfach zu wenig.

            Beim King Kong hat ich dass Problem, dass mal abgesehn vom immer mehr zerkratzten Body die Taktung nach einem Monat immer wieder von alleine runtergesprungen ist und die Umstellung einfach nicht mehr gegriffen hat nach meißt zwei Zügen.. Fand ich dann auf Dauer ziemlich läßtig.

            Da ich letztendlich ständig Probleme und ein riesen Verschliß mit meinen Akkus habe (ja ich muss zu geben, sind auch nicht immer vom Original Herstellen), überleg ich mir auf premium zu wechseln. Nicht zu verachten ist da auch die lange Laufzeit des Akkus welches für mich ebenfalls ein entscheidenes Kriterium ist.

            Is jetzt nur noch die Frage für welches Modell ich mich entscheiden soll. Da gibts ja auch einige Nachbauten. Ich staune das du da nicht gut auf den evic zu sprechen bist. Ist ja eigentlich auch von joyetech.

          • Alex Beitragsautor

            Ja, die evic ist Joyetechs erster Griff ins Klo, viel zu viele Funktionen die nicht alle richtig funktionieren, und das in einem durchaus bruchanfälligen Plastikgehäuse. Das ganze dann zu einem echten Premium-Preis.

            Beim King Kong, nun ja, zerkratzen können auch viele Akkuträger, beim King Kong und der evic sind die silbernen da ziemlich unanfällig; es gibt aber auch die Hülse als „Edelstahl-Kit“ irgendwo zu kaufen. Bei Akkuträgern solltest du dann auch aufs Material achten, und vermutlich wäre Edelstahl dann auch das Material der Wahl. Verchromt z.B. greift sich auch ab, und Messing und Alu sind anlauf-gefährdet.

            Daß der Kopf so schnell defekt war, ist natürlich schlecht – aber nach einem Monat greift auch noch die gesetzliche Gewährleistung. Normalerweise sind die ziemlich unanfällig.

            Wenn man richtig dicke Akkus haben will, muß man natürlich zu was großem greifen, wobei man bei Akkuträgern erst recht zu guten Akkus greifen sollte; erstens gibt es recht viel Schrott auf dem Markt und zweitens können Li-Ios (alle Größen, und wie alle anderen Akkus auch) hochgehen. Gutes Ladegerät muß es auch sein, kein Billig-Teil.

            Was den Dampf angeht: Nun ja, mehr Volt/Watt heißt nicht unbedingt mehr Dampf, und auch auf getakteten Akkus gibt es genug Verdampfer, die doch reichlich Dampf abliefern. Selbst die eGo-T und -C sind zu recht anständigem Dampf zu bewegen, aber etwas heikel was das Ziehen angeht. Da sind Vivis und evods schon pflegeleichter – und dampfen klasse.

    • Moni

      Also mein erster KK ist mittlerweile 1 1/2 Jahre und läuft noch wie eine Eins und das bei Dauernuckelgebrauch .Ist allerdings noch das allererste Gerät.das auf den Markt kann aus Polen.

  • Oldman

    Hi Alex,
    seit einiger Zeit gibt es einen weiteren Kopf von Joytech – den eVic easy head:
    http://www.joyetech.com/product/details.php?gno=146

    Pros:
    – kein Ladegerät mehr erforderlich da USB-Ladebuchse vorhanden
    – günstig (bei einigen Shops 15.90€; als Set mit Hülse und 2600mAh Samsung Akku 29.90€)

    Cons:
    – Verdampfer die das Ego-Gewinde nutzen wie z.B. Kanger eVod lassen sich oft nur schwer wieder abschrauben und man neigt dazu den Tank von der Basis abzuschrauben; hier sollte man besser zusätzlich einen 510-Ego-Adapter verwenden

    • Alex Beitragsautor

      Ist vor allem aber breiter oben, da sieht eine dicke Vivi zum Beispiel bei weitem nicht so gut aus wie auf dem King Kong. (Ca. 23mm statt ca. 19mm.) Leider, denn die Produktion vom King Kong wurde scheins eingestellt. Dampfen tut der genauso gut, aber da sehen die meisten klassische Akkuträger mit Kick besser aus als ein evic easy mit einem zu schmalen Verdampfer – und zu schmal sind fast alle am Markt, außer den eca von Joyetech. Die wiederum auch nicht der problemloseste aller Verdampfer ist – und schon gar nicht der billigste.

      Immerhin, das stimmt weiterhin: Man braucht nur einen eGo-Lader oder ein USB-Kabel, keinen externen Lader. Den ich aber eh immer verwendet habe, insofern finde ich das eine extrem bedauerliche Entscheidung von Joyetech. Mein Ersatz für die King Kongs werden Akkuträger mit Kicks sein, keine evic easys. Ich hab zwar zwei aber mehr werden es wohl nicht, zumal es Hülsen ja auch nur noch in vier Farben gibt statt 10.

      Joyetech versucht mittlerweile scheins, mehr so das Apple-Segment des Marktes zu bedienen. Das geht an mir allerdings dann vorbei.