Teil 1 der Artikelserie über das Selbermischen von Liquids
Was nützt einem die schönste Hardware, wenn man nichts hat, was drin dampft? Eben. Gar nichts. Also muß das Depot gefüllt werden, und zwar mit Liquid. Nun stellt der geschmacklich eigenwillige Dampfer schnell fest, daß es zwar gefühlte 100.000 Geschmacksrichtungen gibt – nur sein Lieblingsgeschmack, der ist nicht dabei. Oder nur zu völligen Mondpreisen erhältlich. Oder im Moment grade nicht. Oder zu schwach. Oder …
Was tun? Genau, selber mischen.
Außerdem ist es preislich äußerst interessant.
Allerdings, gleich ein Hinweis: Es empfiehlt sich sehr, zunächst einmal den richtigen Umgang mit dem Dampfer an sich zu lernen. Es bringt wenig, Geschmäcker zu probieren, wenn man etwa den Dampfer noch häufig zu heiß dampft, was den Geschmack verändert. (Nicht zum Guten.) Und vor allem sollte man seinen Geschmacksnerven zunächst die Gelegenheit geben, sich vom jahrelangen zugeteert werden zu erholen, ehe man sich an das Austesten, wie ein Aroma dosiert werden sollte, begibt.
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